Eine Geschichte aus Brasilien zum 2. Advent

Vor langer, langer Zeit, als die Erde noch jung war und die Märchen noch wahr waren, lag am Ufer eines Flusses ein großer Wald, in dem viele Tiere lebten.

Eines Tages brach ein gewaltiges Feuer aus. Die Tiere hatten Angst und waren vor Verzweiflung wie gelähmt. Nur ein kleiner Kolibri ließ den Kopf nicht hängen. Er flog zum Fluss, holte einen Schnabel voll Wasser und ließ diesen kleinen Wassertropfen auf den brennenden Wald fallen. Das tat er immer wieder.

Die anderen Tiere sahen ihm zu und lachten jedes Mal, wenn der Kolibri den dürftigen Inhalt seines winzigen Schnabels auf das Feuer goss. «Was willst du kleiner Vogel schon ausrichten? Wie willst du den Brand löschen?», sagten die Tiere verächtlich.

Da antwortete der Kolibri: «Ich leiste meinen Teil. Jetzt seid ihr an der Reihe.»

 

Diese kurze, aber wundervolle Geschichte aus Brasilien haben wir auf https://kairoseuropa.de gefunden.

Fotocredits: https://pixabay.com/de/photos/kolibri-vogel-fliegen-fl%C3%BCgel-736890/

Sie zeigt so schön, wie wichtig es ist, den ersten Schritt zu setzen und damit andere zu motivieren, das Gleiche zu tun. Für die große Veränderung in eine Klima- verträgliche Zukunft braucht es genau diese Haltung von uns allen. Jede*r ist mitverantwortlich. Niemand kann sich drücken. Dazu unser Lieblingszitat von Laotse:

"Selbst die längste Reise beginnt mit einem allerersten Schritt."


Älterer Post Neuerer Post


  • jCbiSUBxEYqheoIw am

    DAQGiXREFzx

  • jnftNSxZJePXsIHm am

    qznkXOmVElG


Hinterlasse einen Kommentar

Back to the top